Methoden der qual. Sozialforschung

Sektion der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

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Christel Hopf-Preis


Preis für qualitativ-methodische Zeitschriftenaufsätze

Mit dem Christel Hopf-Preis zeichnet die Sektion jährlich den besten qualitativ-methodischen Fachaufsatz (theoretisch-methodologische Beiträge oder Artikel über empirische Anwendungen) aus. Es handelt sich um einen Zeitschriftenpreis, der mit 250 Euro prämiert wird. 

Zum Auswahlverfahren:

Die im jeweiligen Jahr erschienenen Aufsätze werden a) durch die Redaktionen einschlägiger deutschsprachiger Fachzeitschriften nominiert. Unabhängig davon können b) alle Mitglieder der Sektion einen Aufsatz vorschlagen, der auch in internationalen Journals publiziert sein kann. Dabei muss ein Vorschlag von mindestens drei Sektionsmitgliedern unterstützt werden. Selbstnominierungen sind ausgeschlossen.

Der Vorstand der Sektion wählt aus den Vorschlägen a) und b) den besten qualitativ-methodischen Fachaufsatz aus. Er bittet ggf. weitere Sektionsmitglieder dazu; befangene Mitglieder sind nicht stimmberechtigt.

Die Preisübergabe erfolgt auf der jeweils folgenden Frühjahrstagung und ist mit einem Vortrag des*der Preisträger*in verbunden.

Vorschläge nimmt Tobias Boll (boll@uni-mainz.de) entgegen. Einsendeschluss ist immer der 31. Dezember.

Die Redaktionen folgender Zeitschriften sind zur Teilnahme eingeladen worden und werden parallel zu den Sektionsmitgliedern zur Nominierung von Beiträgen aufgerufen:

  • Berliner Journal für Soziologie
  • BIOS. Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen
  • FQS Forum für qualitative Sozialforschung / Forum Qualitative Social Research (mehrsprachig)
  • Gesprächsforschung
  • Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie
  • Österreichische Zeitschrift für Soziologie
  • Sozialer Sinn
  • Soziale Welt
  • Zeitschrift für Diskursforschung
  • Zeitschrift für Soziologie
  • Zeitschrift für qualitative Forschung

 

Bisherige Preisträger:innen:

2022: Nadine Gautschi
Wie Nachkommen das Schweigen ihrer Eltern erleben. Eine qualitative Studie im Kontext fürsorgerischer Zwangsmaßnahmen in der Schweiz, Soziale Welt 73(2): S. 353-376. Der Artikel ist über die Nomos eLibrary zugänglich (Paywall) unter https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/0038-6073-2022-2/sozw-soziale-welt-jahrgang-73-2022-heft-2?page=1

2021: Miklas Schulz
Lesen als inneres Hören. Dialogische Empirie am Beispiel des Zusammenspiels von Autoethnografie und Interviewforschung, ZQF – Zeitschrift für Qualitative Forschung, 1-2021, S. 25-37. Der Artikel ist offen zugänglich unter https://www.budrich-journals.de/index.php/zqf/article/view/37471