Mit dem Christel Hopf-Preis zeichnet die Sektion jährlich einen herausragenden qualitativ-methodischen Zeitschriftenaufsatz (theoretisch-methodologische Beiträge oder Artikel über empirische Anwendungen) aus. Der Preis ist mit 250 Euro dotiert und wird durch eine großzügige jährliche Spende von Wulf Hopf ermöglicht.
Zum Auswahlverfahren:
Die im jeweiligen Jahr erschienenen Aufsätze werden a) durch die Redaktionen einschlägiger deutschsprachiger Fachzeitschriften nominiert. Unabhängig davon können b) alle Mitglieder der Sektion einen Aufsatz vorschlagen, der auch in internationalen Journals publiziert sein kann. Dabei muss ein Vorschlag von mindestens drei Sektionsmitgliedern unterstützt werden. Selbstnominierungen sind ausgeschlossen.
Der Vorstand der Sektion wählt aus den Vorschlägen a) und b) den besten qualitativ-methodischen Fachaufsatz aus. Er bittet ggf. weitere Sektionsmitglieder dazu; befangene Mitglieder sind nicht stimmberechtigt.
Die Preisübergabe erfolgt auf der jeweils folgenden Frühjahrstagung.
Vorschläge nimmt Tobias Boll (boll@uni-mainz.de) entgegen. Einsendeschluss ist immer der 31. Dezember.
Die Redaktionen folgender Zeitschriften sind zur Teilnahme eingeladen worden und werden parallel zu den Sektionsmitgliedern zur Nominierung von Beiträgen aufgerufen:
Bisherige Preisträger:innen:
2025: Mina Godarzani-Bakhtiari
Zur Analyse visueller Analysepraktiken: Evidenzkonstruktionen in Investigationsvideos von Forensic Architecture, Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research 26(2), Art. 25. Der Artikel ist offen zugänglich unter https://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/4431
2024: Johannes Ebner
Pronomengebrauch und Konfliktdynamik. Exemplarische Analyse einer Gewalteskalation, Zeitschrift für Soziologie 53(2): S. 201-221. Der Artikel ist offen zugänglich unter https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/zfsoz-2024-2015/html?lang=de
2023: Manuel Dieterich
Urban Threat Figurations. Boundary-Making in and across Unequal Neighborhoods, Zeitschrift für Soziologie 52(2): S. 157-171. Der Artikel ist offen zugänglich unter https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/zfsoz-2023-2013/html
2022: Nadine Gautschi
Wie Nachkommen das Schweigen ihrer Eltern erleben. Eine qualitative Studie im Kontext fürsorgerischer Zwangsmaßnahmen in der Schweiz, Soziale Welt 73(2): S. 353-376. Der Artikel ist über die Nomos eLibrary zugänglich (Paywall) unter https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/0038-6073-2022-2/sozw-soziale-welt-jahrgang-73-2022-heft-2?page=1
2021: Miklas Schulz
Lesen als inneres Hören. Dialogische Empirie am Beispiel des Zusammenspiels von Autoethnografie und Interviewforschung, ZQF – Zeitschrift für Qualitative Forschung, 1-2021, S. 25-37. Der Artikel ist offen zugänglich unter https://www.budrich-journals.de/index.php/zqf/article/view/37471