Arbeitskreis Mixed Methods

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AK Mixed Methods


Über den Arbeitskreis

Über den Arbeitskreis Mixed Methods


Der AK Mixed Methods ist ein Arbeitskreis der Sektion Methoden der empirischen Sozialforschung sowie der Sektion Methoden der qualitativen Sozialforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Er bietet Forscher*innen, Student*innen und Interessierten der Sozialwissenschaften die Möglichkeit, zu Themen der Kombination qualitativer und quantitativer Methoden in Diskussion zu treten. Das Ziel dieses Arbeitskreises ist, die Sichtbarkeit und institutionelle Einbindung von Mixed Methods Forschung im deutschsprachigen Raum zu steigern sowie deren praktische Anwendung, methodologische Reflexion und Weiterentwicklung zu fördern.

Zielsetzungen des Arbeitskreises Mixed Methods


Zentrales Anliegen des Arbeitskreises ist es, die Kommunikation zwischen qualitativen und quantitativen methodologischen Traditionen unter einer methodenintegrativen Perspektive zu intensivieren und zu reflektieren – auch über etablierte Grenzziehungen hinweg.  

Die Methodologie methodenintegrativer Forschung hat sich mittlerweile zu einem komplexen Feld ausdifferenziert. Es existieren nicht nur sehr unterschiedliche methodologische Rahmenkonzepte und Terminologien, die teilweise kaum Austausch untereinander suchen, sondern Mixed Methods nimmt auch je nach Arbeitsbereich und Fachdisziplin sehr unterschiedliche Formen und Bedeutungen an. Der AK Mixed Methods verfolgt daher auch das Ziel, den Dialog zwischen Vertreter*innen verschiedener Konzepte zu befördern, wozu auch das Bemühen um eine möglichst breite, interdisziplinäre Anlage gehört: Der AK ist dementsprechend explizit offen für Forscher*innen und Student*innen jenseits der Soziologie. Als gemeinsamer AK der Sektionen Methoden der empirischen Sozialforschung sowie Methoden der qualitativen Sozialforschung fordern wir jedoch alle AK-Mitglieder auf, sich auch um eine Mitgliedschaft in den DGS-Methodensektionen zu bewerben, sofern diese nicht bereits besteht.

Ausgehend von dieser methodologisch pluralistischen, wissenschaftstheoretisch und -politisch reflektierten Grundlage, möchte der Arbeitskreis zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen existierender Forschungsansätze und deren Kombination bzw. Integration beitragen. Ziel dieses Bestrebens ist die gemeinsame Weiterentwicklung einer gegenstandsangemessenen und validen empirischen Sozialforschung sowie das Befördern einer dialogischen und produktiven Zusammenarbeit von Forscher*innen unterschiedlicher methodischer Zugänge.

Interne Kommunikation


Unser zentrales Informationsmedium ist SocioHub: Ankündigung von Vorträgen, Publikationen, Veranstaltungen, Calls, Stellenausschreibungen, Akquisen, einschlägigen Forschungsprojekten, Mitgliederversammlungen und Wahlen sowie Möglichkeit zur eigenständigen Vernetzung. Einen extra Newsletter gibt es nicht. Eine Anleitung für SocioHub finden Sie hier: Anleitung SocioHub AK Mixed Methods

Alle Mitglieder sind eingeladen, Projektideen über SocioHub weiter zu konkretisieren und in die Tat umzusetzen. Unter dem Menüpunkt „Forum & Diskurs“ finden sich dazu  zwei Vernetzungsmöglichkeiten, um deren aktive Nutzung wir bitten:

1) Die Mitgliederliste (z.T. inkl. der nicht auf SocioHub angemeldeten Personen) dient dazu, die gezielte Vernetzung unter den Mitgliedern zu erleichtern. Sie ist nicht öffentlich und kann nur von angemeldeten AK-Mitgliedern eingesehen werden. Wer auf SocioHub angemeldet ist, kann den eigenen Eintrag selbst bearbeiten und aktualisieren.

(2) Auf einer weiteren Seite können Vorschläge bzw. Gesuche zu Arbeitsgruppen und gemeinsamen Aktivitäten kommuniziert werden, um weitere Interessent*innen für konkrete Anliegen und Vorhaben zu finden. Hier können Sie jeweils themenbezogen andere AK-Mitglieder ansprechen, etwa zur Gründung von Interpretationsgruppen, zur Planung von Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Forschungsprojekten oder zum informellen Austausch zu bestimmten Methoden oder Forschungsfeldern.

Die Mitgliederversammlung findet möglichst 1 x im Jahr statt.

Eine eigenständige Vernetzung wird ausdrücklich gewünscht, ebenso wie die Anwerbung neuer AK-Mitglieder. Dazu finden Sie hier den Flyer des AK Mixed Methods: (Flyer wird gerade aktualisiert)

Mitgliedschaft


Der Arbeitskreis richtet sich an alle, die Interesse an Mixed Methods Forschung haben. Neben der methodischen Offenheit ist die Interdisziplinarität ein Kernanliegen des Arbeitskreises. Der Arbeitskreis richtet sich daher nicht ausschließlich an Soziologen*innen, sondern an alle Wissenschaftler*innen, die sich über Mixed Methods Fragen austauschen wollen. Als gemeinsamer AK der Sektionen Methoden der empirischen Sozialforschung sowie Methoden der qualitativen Sozialforschung fordern wir jedoch alle AK-Mitglieder auf, sich auch um eine Mitgliedschaft in den DGS-Methodensektionen zu bewerben, sofern diese nicht bereits besteht. Es ist erwünscht, dass sich die Mitglieder engagieren, z.B. durch Veranstaltungsbesuche, Meldung einschlägiger Vorträge oder Publikationen, Organisation von Veranstaltungen, Herausgabetätigkeit, Anschub von interdisziplinären Kooperationen etc.

Es gibt keinen Mitgliedschaftsbeitrag.

Wenn Sie Mitglied im Arbeitskreis Mixed Methods werden wollen, schreiben Sie bitte eine E-Mail mit Informationen zu ihrem Fachgebiet und ihrer zugehörigen Institution an Leila Akremi: leila.akremi@tu-berlin.de

Koordinationsteam und Wahlen


  • Das Koordinationsgremium besteht aktuell aus 6 Personen, die sich folgende Aufgaben teilen:  
    • Ansprechpartner*innen (aktuell Andrea Hense, Felix Knappertsbusch): Ansprechpartner*innen für externe Anfragen, Koordination von Tätigkeiten und Delegieren von Aufgaben im AK, Bericht an die DGS-Sektionen
    • Beauftragte für Sociohub (aktuell: Maria Pohn-Lauggas, Lena Schulz): Homepagebetreuung, allgemeine Öffentlichkeitsarbeit, Einladung zur MV
    • Beauftragte Mitgliederverwaltung (aktuell: Leila Akremi, Franziska Schork)
    • Veranstaltungsorganisation: Für spezifische Veranstaltungen werden jeweils (lokale) Organisator*nnen benannt, die die Veranstaltung gemeinsam mit dem Koordinationsteam durchführen.
  • Wahlperiode:
    • Die erste Besetzung der Ämter erfolgt per Gründung.
    • Danach erfolgt die Wahl online alle zwei Jahre nach der MV, so dass auf der MV Absprachen zu Inhalten und Funktionen geführt werden können und Kandidierende sich persönlich vorstellen können.
    • Es sind maximal zwei Wiederwahlen möglich (also sechs Jahre Amtszeit in direkter Folge).